Bauernregeln über Tiere und Pflanzen

Tiere und Pflanzen gelten seit jeher als Botschafter für Wettervorhersagen und haben dadurch in vielen Bauernregeln Einzug gehalten. Die Bauernregeln sind soweit möglich nach gutem und schlechtem Wetter sortiert. Erklärungen, was an den alten Weisheiten dran ist werden wir noch recherchieren und ergänzen.

Wettervorhersagen durch Tiere

Einfach auf den jeweiligen Reiter klicken. Der Vollständigkeit haben wir auch allgemeine Sprüche aufgenommen, welche sich nicht zwingend einem guten oder schlechten Wetter zuordnen lassen.

Tiere - gutes Wetter
  • Bleiben die Schwalben lange, sei vor dem Winter nicht bange.
  • Fliegen die Schwalben in den Höh’n kommt ein Wetter, das ist schön.
  • Schwärmt die Biene schon im Mai, gibt es ganz bestimmt viel Heu.
  • Siehst du die Schmetterlinge tanzen, kannst du draußen pflanzen.
  • Sind der Maikäfer und Raupen viel, steht eine reiche Ernte am Ziel.
  • Sind noch die Drosseln im Wald, wird es nicht so lange kalt.
  • Sobald die Sonne aufzieht, halten die Frösch‘ ihre Goschen.
  • Kraniche, die niedrig ziehn, deuten auf warmes Wetter hin.
  • Wenn die Ameisen sich zeigen, ist vorbei des Winters Treiben.
  • Schwacher Balg am Wilde zeigt an des Winters Milde.
  • Grasmücken, die fleißig singen, wollen uns das Frühjahr bringen.
  • Trägt’s Häschen lang ein Sommerkleid ist der Winter auch noch weit.
  • Halten die Zugvögel lange bei uns aus, so ist auch s’gut Wetter noch nicht aus.
Tiere - schlechtes Wetter
  • Bauen die Ameisen große Haufen, kommt ein strenger Winter gelaufen.
  • Das gute Wetter reißt bald aus, wenn früh rumort und pfeift die Maus.
  • Der Kuckuck soll nach Johanni schweigen, sonst wird sich nicht viel Gutes zeigen.
  • Der Maikäfer Menge bringt den Schnitter in die Enge.
  • Fette Vögel und Dachse, dann pfeift im Winter die Achse.
  • Frösche auf Stegen und Wegen deuten auf baldigen Regen.
  • Geht der Fisch nicht an die Angel, ist der Regen bald kein Mangel.
  • Halten die Krähen Konzilium so sieh nach Feuerholz dich um.
  • Hat der Hase ein dickes Fell, wird der Winter ein harter Gesell.
  • Hocken die Hühner in den Ecken, kommt bald Frost und Winters Schrecken.
  • Kommen aus Norden die Vögel an, will die Kälte uns schon nah’n.
  • Kommen die Bienen nicht heraus, ist’s mit schönem Wetter aus.
  • Quaken die Frösche im April, noch Schnee und Kälte kommen will.
  • Sind die Maulwurfshügel hoch im Garten, ist ein strenger Winter zu erwarten.
  • Wenn die Gänse stehn auf einen Fuß, dann kommt bald ein Regenguss.
  • Wenn die Katz im Februar in der Sonne liegt, muss sie im März wieder hinter den Ofen.
  • Wenn die Kuh das Maul nach oben hält im Lauf, so ziehen bald Gewitter auf.
  • Wenn rau und dick der Hasen Fell, dann sorg für Holz und Kohle schnell.
  • Zieh’n die wilden Gäns‘ und Enten fort, ist der Winter bald am Ort.
  • Wenn Spinnen in die Häuser kriechen, sie einen kalten Winter riechen.
  • Ziehen die Spinnen ins Gemach, kommt gleich der Winter nach.
  • Wenn die Schwalben das Wasser im Fluge berühren, so ist der Regen zu spüren.
  • Wenn die Möwen nach dem Lande fliegen, werden wir Sturm kriegen.
  • Schwalben tief im Fluge – Gewitter kommt zum Zuge.
  • Wenn im Februar die Lerchen singen, wird’s uns Frost und Kälte bringen.
  • Früher Vogelsang macht den Winter lang.
  • Wildgänse auf offenem Wasser – der Sommer wird ein nasser.
  • Wenn die Störche zeitig reisen, kommt ein Winter von Eisen.
  • Wenn die Rosskäfer am Morgen fliegen, werden wir mittags Regen kriegen.
  • Ist die Spinne träg zum Fangen, Gewitter bald am Himmel hangen.
  • Wenn der Laubfrosch schreit, ist der Regen nicht weit.
  • Wenn die Kröten fleißig laufen, wollen sie bald Regen saufen.
  • Je näher die Hasen dem Dorfe rücken, desto ärger sind des Eismonds Tücken.
  • Scharren die Mäuse sich tief hinein, so wird ein harter Winter sein.
  • Zieht’s Eichhorn still ins Winternest, so gibt’s bald Kälte, klar und fest.
  • Wenn der Maulwurf sein Loch gräbt tief, so der Frosch um Regen rief.
  • Kommt die Feldmaus Oktober ins Dorf, sorge für Holz und Torf.
  • Wenn im September die Spinnen kriechen, sie einen harten Winter riechen.
  • Spielen die Mücken im Februar, frier’n Schafe und Bienen das ganze Jahr.
  • Siehst du die Schwalben niedrig fliegen wirst du Regenwetter kriegen.
  • Hat der Has‘ ein dichtes Fell so kümmere dich um Brennholz schnell.
  • Reist der Spinne ihr Netz entzwei kommt der Regen bald herbei.
  • Wenn die Ameisen sich verkriechen wird bald Regen vom Himmel gießen.
  • Hocken die Hühner in den Ecken kommt bald Frost und Winters Schrecken.
  • Wenn die Fische im Wasser empor springen gibt’s Regenwetter.
  • Wenn die Möwen zum Land fliegen werden wir Sturm kriegen.
  • Je höher die Ameisenhügel desto straffer des Winters Zügel.
  • Wenn die Gänse stehen auf einem Fuß, dann kommt gewiss ein Regenguss.
  • Siehst du fremde Wandervögel, wird es kalt in aller Regel.
  • Sieht man die Zugvögel schon zeitig ziehen, bedeutet’s, dass sie vor der Kälte fliehen.
Tiere - allgemeine Bauernregeln
  • Der Bulle ist die halbe Herde.
  • An Mariä Geburt ziehen die Schwalben furt.
  • Bienen und Schafe ernähren den Mann im Schlafe.
  • Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.
  • Eine Gans, die Weihnachten überlebt taugt nichts.
  • Kuckusruf und Nachtigall – Sommer ist es überall.
  • Wenn die Drossel steigt, ist der Lenz nicht weit.
  • Laufen die Haselmäuse, fehlt es im Januar am Eise.
  • Kuckucksruf und Nachtigall – Sommer ist es überall.
  • Ist der Hahn heiser, kräht er morgens etwas leiser.
  • Wenn eine Amsel im Haus, so bleibt der Blitz daraus.
  • Wenn die Drossel schreit, ist der Herbst nicht weit.
  • Der Kuckuck schreit nicht eher, bis der Hafer grün ist.
  • Wenn der Täuber noch girrt, hat der Herbst sich geirrt.
  • Wenn die Drossel schreit, ist der Lenz nicht mehr weit.
  • Gibt’s im Frühjahr viel Frösche, so geraten die Erbsen.
  • Hasen, die springen, werden sicher den Frühling bringen.
  • Die Frösche quaken wohl, aber das Wetter machen sie nicht.
  • Einer Rebe und einer Geiß, wird es im September nie zu heiß.
  • Mücken, die im Februar summen, gar oft lange Zeit verstummen.
  • Spielt die Muck‘ um Habakuk, der Bauer nach dem Futter guck‘.
  • Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen Sommer.
  • Wenn der Hahn die Stunde nicht halt, ändert sich das Wetter bald.
  • Bauen im April die Schwalben, gibt’s viel Futter, Küh‘ und Kalben.
  • Die Eier, welche die Hühner am Karfreitag legen, sind die stärksten.
  • Hüpfen Eichhörnlein und Finken, siehst Du schon den Frühling winken.
  • Sitzt die Krähe zu Weihnachten im Schnee, sitzt sie Ostern dafür im Klee.
  • Hört Waltraud nicht den Kuckuck schrein, dann muss er wohl erfroren sein.
  • An Lichtmeß muß die Lerche singen und sollt ihr auch der Kopf zerspringen.
  • Hasen die springen, Lerchen die singen werden sicher den Frühling bringen.
  • Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder bleibt wie’s ist.
  • Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, so ändert sich’s Wetter oder bleibt wie es ist.
  • Sonnt sich der Dachs in der Lichtmesswoch‘, bleibt er 4 Wochen noch in sei’m Loch.
  • Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, kräht er auf dem Hühnerhaus, hält das Wetter die Woche aus.
  • Siehst du die Schwalben niedrig fliegen, wirst du Regenwetter kriegen. Fliegen die Schwalben in den Höh’n, kommt ein Wetter, das ist schön.

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Wettervorhersagen durch Pflanzen

Einfach auf den jeweiligen Reiter klicken. Der Vollständigkeit haben wir auch hier die allgemeinen Sprüche aufgenommen.

Pflanzen - gutes Wetter
  • Laufen die Haselmäuse, fehlt es im Januar am Eise.
  • Sitzt die Krähe zu Weihnachten im Schnee, sitzt sie Ostern dafür im Klee.
  • Hält der Ackergauchheil seine Blüten offen, darfst du auf schönes Wetter hoffen.
  • Bezaubern der Zaunwinde anmutige Blüten, kann der Hirte im Sonnenschein Schafe hüten.
  • Kannst du in die blauen Augen der Wegwarte schau`n, darfst du auf anhaltend Schönwetter bau`n.
  • Wenn die Silberdistel ihr Antlitz zeigt, zu Sonnenwetter der Sommertag neigt, doch verbirgt sie ihr Gesicht, das für Regenwetter spricht.
  • Sind des Blauen Lattichs Blüten verschlossen, hoff´ auf Schönwetter unverdrossen; doch öffnen sich des Lattichs Blüten, musst du dich vor Nässe hüten.
  • Wenn des Storchschnabels Frucht sich wie der Uhrzeiger dreht, in der Nacht schlechstes Wetter vor uns steht; doch dreht sich die Frucht entgegengesetzt, kein Wölkchen den sternklaren Himmel verletzt.
Pflanzen - schlechtes Wetter
  • Baumblüt` im November gar – noch nie ein gutes Zeichen war.
  • Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen Sommer.
  • Wenn der Frauenmantel schwitzt, bald Regen uns im Nacken sitzt.
  • Der Sauerklee als ein echter Wetterprophet, faltet die Blättter, wenn Regen vor uns steht.
  • Wenn der Löwenzahn seine schönen Blüten versteckt, sich mit Regenwolken bald der Himmel bedeckt.
  • Wenn die Silberdistel ihr Antlitz zeigt, zu Sonnenwetter der Sommertag neigt, doch verbirgt sie ihr Gesicht, das für Regenwetter spricht.
  • Sind des Blauen Lattichs Blüten verschlossen, hoff´ auf Schönwetter unverdrossen; doch öffnen sich des Lattichs Blüten, musst du dich vor Nässe hüten.
  • Wenn des Storchschnabels Frucht sich wie der Uhrzeiger dreht, in der Nacht schlechstes Wetter vor uns steht; doch dreht sich die Frucht entgegengesetzt, kein Wölkchen den sternklaren Himmel verletzt.
Pflanzen - allgemeine Bauernregeln
  • Was nicht blühet, körnert nicht.
  • Unter den Bäumen regnet´s zweimal.
  • Unkraut wächst in jedermanns Garten.
  • Der schönste Apfel hat oft einen Wurm.
  • Auch ein guter Baum bringt ungleich Obst.
  • An Mariä Geburt ziehen die Schwalben furt.
  • Was hoch ausschießt, wird unten bald dürr.
  • Eine Pflanze, oft versetzt, gedeiht nicht.
  • Man schneidet den Hafer nicht vor dem Korn.
  • Wer Kohl pflanzt, kann keine Bohnen ernten.
  • Große Bäume geben mehr Schatten als Früchte.
  • Kornblumen sind schön, aber Ähren sind besser.
  • Bienen und Schafe ernähren den Mann im Schlafe.
  • Aus grobem Hanf lässt sich keine Seide spinnen.
  • Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.
  • Kohl, der langsam wächst, kommt nicht zur Blüte.
  • Eine Gans, die Weihnachten überlebt taugt nichts.
  • Kuckusruf und Nachtigall – Sommer ist es überall.
  • Wenn die Drossel steigt, ist der Lenz nicht weit.
  • Wer im Schatten sitzen will, muss Bäume pflanzen.
  • Jede Blume muss den Bienen zu ihrem Honig dienen.
  • Wo keine Blätter sind, da sind auch keine Früchte.
  • Ist der Hahn heiser, kräht er morgens etwas leiser.
  • Die besten Birnen werden von den Wespen angebissen.
  • Wenn eine Amsel im Haus, so bleibt der Blitz daraus.
  • Wenn die Drossel schreit, ist der Herbst nicht weit.
  • Wenn der Gärtner schläft, pflanzt der Teufel Unkraut.
  • Wer das Unkraut nicht ehrt, ist der Blume nicht wert.
  • Unkraut trägt das Feld, wird´s nicht recht bestellt.
  • Gibt’s im Frühjahr viel Frösche, so geraten die Erbsen.
  • Unkraut trägt das Feld, wenn man’s nicht recht bestellt.
  • Hasen, die springen, werden sicher den Frühling bringen.
  • Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume.
  • Die Frösche quaken wohl, aber das Wetter machen sie nicht.
  • Einer Rebe und einer Geiß, wird es im September nie zu heiß.
  • Mücken, die im Februar summen, gar oft lange Zeit verstummen.
  • Spielt die Muck‘ um Habakuk, der Bauer nach dem Futter guck‘.
  • Ein Baum, der dies Jahr ruht, trägt das folgende doppelt gut.
  • Der August muß Hitze haben, sonst Obstbaumsegen wird begraben.
  • Auch ein frischer Apfel fault, wenn er unter faules Obst fällt.
  • Wer Gras mähen will, den dürfen die Wiesenblumen nicht erbarmen.
  • Wenn der Hahn die Stunde nicht halt, ändert sich das Wetter bald.
  • Bauen im April die Schwalben, gibt’s viel Futter, Küh‘ und Kalben.
  • Die schlechtesten Beeren sind es nicht, an denen die Wespen nagen.
  • Wer´s Unkraut ein Jahr lässt stehen, kann sieben Jahre jäten gehen.
  • Hüpfen Eichhörnlein und Finken, siehst Du schon den Frühling winken.
  • Hört Waltraud nicht den Kuckuck schrein, dann muss er wohl erfroren sein.
  • Hasen die springen, Lerchen die singen werden sicher den Frühling bringen.
  • Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder bleibt wie’s ist.
  • Auf den kleinsten Raum pflanze einen Baum und pflege sein er trägt dir´s ein.
  • Sonnt sich der Dachs in der Lichtmesswoch‘, bleibt er 4 Wochen noch in sei’m Loch.
  • Gib gut acht auf den Storchschnabel im Garten, er sagt uns, welches Wetter zu erwarten.
  • Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, kräht er auf dem Hühnerhaus, hält das Wetter die Woche aus.