Bauernregeln für das Wetter im Dezember

Die Bauernregeln (auch Wetterregeln genannt) geben allgemeine Vorhersagen für das Wetter im gesamten Dezember. Auch über einzelne Tage und deren Auswirkung auf das Wetter im Jahresverlauf gibt es spezielle Bauernweisheiten. Oft gibt es für die gleiche Wettervorhersage mehrere Sprüche, welche ebenfalls hier aufgelistet sind.
Hier geht’s zu den weiteren Monaten:

JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezember

Allgemeine Bauernregeln für Dezember
  • Silvesternacht düster oder klar sagt an ein gutes Jahr.
  • Wenn’s Silvester stürmt und schneit, ist Neujahr nicht mehr weit.
  • Ist’s an Silvester hell und klar, ist am nächsten Tag Neujahr.
  • Silvester wenig Wind und Morgensonn’ gibt viel Hoffnung auf Wein und Korn.
  • Silvesterwind und warme Sonn’ verdirbt die Hoffnung auf Wein und Korn.
Bauernregeln für Dezember nach Datum

1. Dezember: St. Eligius

  • Fällt auf Eligius ein starker Wintertag, die Kälte wohl vier Monate dauern mag.

2. Dezember: St. Bibiana

  • Gibt’s Regen am Bibianatag, es noch vierzig Tage regnen mag.
  • Wenn’s regnet am Bibianatag, regnet’s 40 Tag und eine Woche danach.

4. Dezember: St. Barbara

  • Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.
  • Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.

5. Dezember

  • Nach Barbara (4. Dezember) geht’s Frosten an, kommt’s früher, ist nicht wohlgetan.

6. Dezember: St. Nikolaus

  • Regnet’s an Sankt Nikolaus, wird der Winter streng und graus.
  • Trockener Nikolaus, milder Winter rund um’s Haus.

7. Dezember: St. Ambrosius

  • Ist Ambrosius schön und rein, wird Sankt Florian (4. Mai) ein Wilder sein.
  • Ambrosius schneit oft dem Bauern auf den Fuß.

8. Dezember: Mariä Empfängnis

  • Zu Mariä Empfängnis Regen bringt dem Heu keinen Segen.

13. Dezember: St. Lucia

  • An Sankt Lucia ist der Abend dem Morgen nah.
  • Sankt Luzia stutzt den Tag und macht die längste Nacht.
  • Erklärung: Bis zur Gregorianischen Kalenderreform war der 13. Dezember der kürzeste Tag des Jahres, es galt bis dahin der Julianische Kalender.

16. Dezember: St. Adelheid

  • Die Adelheid liebt weiße Flocken, so bleibt die Erde selten trocken.
  • Um die Zeit von Adelheid, da macht sich gern der Winter breit.
  • Um Adelheid, da kommt der Schnee, der tut der Wintersaat nicht weh.

17. Dezember: St. Lazarus

  • Ist Sankt Lazar nackt und bar, gibt’s ein schönes neues Jahr.
  • Sankt Lazarus nackt und bar macht einen linden Februar.

18. Dezember: St. Wunibald

  • Um den Tag des Wunibald, da wird es meistens richtig kalt.

21. Dezember: St. Thomas

  • Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt’s ein schönes neues Jahr.
  • Sankt Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.
  • Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahneschritt.

23. Dezember

  • Vor Weihnacht viel Wasser, nach Johannis (24. Juli) kein Brot.

24./25. Dezember: Heiliger Abend, Weihnachten

  • Wenn es Weihnachten flockt auf allen Wegen, das bringt den Feldern Segen.
  • Hängt zu Weihnacht Eis von den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schneiden.
  • Ist es Weihnachten kalt, ist kurz der Winter, das Frühjahr kommt bald.
  • Wer sein Holz nach Weihnachten fällt, dessen Gebäude zehnfach hält.
  • Weihnachten im Schnee, Ostern im Klee.
  • Bis Weihnacht gibt es Speck und Brot, danach kommt Kält’ und Not.
  • Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.
  • Bringt das Christkind Kält’ und Schnee, drängt das Winterkorn in die Höh’.
  • Wenn’s Christkindlein Tränen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.
  • Weihnacht, die im grünen Kleid, hält für Ostern Schnee bereit.
  • Viel Wind in den Weihnachtstagen, reichlich Obst die Bäume tragen.
  • 26. Dezember: St. Stefan
  • Bringt Sankt Stephan Wind, die Winzer nicht erfreuet sind.
  • Scheint am Stephanstag die Sonne, so gerät der Flachs zur Wonne.
  • Windstill soll Sankt Stephan sein, soll der nächste Wein gedeihn.

27. Dezember: St. Johannes

  • Hat der Evangelist Johannes Eis, dann macht es der Täufer (24. Juni) heiß.

28. Dezember: Unschuldige Kinder

  • Schneit’s an unschuldige Kindl, fährt der Januar in die Schindel.
  • Haben’s die unschuldigen Kindlein kalt, so weicht der Frost nicht so bald.
  • Sitzen die unschuldigen Kindlein in der Kälte, vergeht der Frost nicht in Bälde.

31. Dezember: St. Silvester

  • Silvesternacht düster oder klar sagt an ein gutes Jahr.
  • Wenn’s Silvester stürmt und schneit, ist Neujahr nicht mehr weit.
  • Ist’s an Silvester hell und klar, ist am nächsten Tag Neujahr.
  • Silvester wenig Wind und Morgensonn’ gibt viel Hoffnung auf Wein und Korn.
  • Silvesterwind und warme Sonn’ verdirbt die Hoffnung auf Wein und Korn.

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